Die Trashstones von Wilhelm Mundt basieren auf industriellen Produktionsabfällen, die vom Künstler zu amorphen Plastiken komprimiert werden. Für die variierende Gestaltung der Oberfläche kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz: hochpoliertes Kunstharz, mal monochrom oder polychrom marmoriert, Aluminium- oder Bronzeguss, bei frühen Arbeiten auch Polyurethangummi. Einige der Skulpturen sind mit feingliedrigen Zeichnungen oder kräftigen, die Form umfließenden Linien versehen. Jeweils geprägt mit einer dreistelligen Seriennummer sind seit 1989 über 800 Trashstones entstanden; von kleinen modellhaften bis zu über einer Tonne schweren und drei Meter langen Werken.
Als weitere Werkgruppe fotografiert Wilhem Mundt seit 2013 einzelne Trashstones und bildet sie in Originalgröße ab. Durch digitale Bildbearbeitung erscheint die Skulptur nur noch als schwarze Fläche – lediglich der verbleibende Schatten verweist auf das ursprüngliche Volumen.
548–045, 2021 LightJet-Print auf AluDibond 169 × 232 cm
Trashstone 760, 2020 Produktionsrückstände in glasfaserverstärktem Kunststoff 55 × 72 × 55 cm
Die Trashstones von Wilhelm Mundt basieren auf industriellen Produktionsabfällen, die vom Künstler zu amorphen Plastiken komprimiert werden. Für die variierende Gestaltung der Oberfläche kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz: hochpoliertes Kunstharz, mal monochrom oder polychrom marmoriert, Aluminium- oder Bronzeguss, bei frühen Arbeiten auch Polyurethangummi. Einige der Skulpturen sind mit feingliedrigen Zeichnungen oder kräftigen, die Form umfließenden Linien versehen. Jeweils geprägt mit einer dreistelligen Seriennummer sind seit 1989 über 800 Trashstones entstanden; von kleinen modellhaften bis zu über einer Tonne schweren und drei Meter langen Werken.
Als weitere Werkgruppe fotografiert Wilhem Mundt seit 2013 einzelne Trashstones und bildet sie in Originalgröße ab. Durch digitale Bildbearbeitung erscheint die Skulptur nur noch als schwarze Fläche – lediglich der verbleibende Schatten verweist auf das ursprüngliche Volumen.
548–045, 2021
LightJet-Print auf AluDibond
169 × 232 cm
Trashstone 760, 2020
Produktionsrückstände in glasfaserverstärktem Kunststoff
55 × 72 × 55 cm
Installationsansicht Schönewald Düsseldorf
Photo: Achim Kukulies, VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Wilhelm Mundt, VG Bild-Kunst, Bonn 2026