Monika Kuck: Jungle

Mitten im Herzen Europas – Heimatlosigkeit, Verzweiflung, Hoffnung – tempo­räre, impro­vi­sierte Heimat. Mit den Menschen reden: ja. Ihnen helfen: ja. Was ich nicht konnte und wollte: sie selbst und ihre primi­ti­ven Unterkünfte fotogra­fie­ren, denn das ist das bisschen Privatsphäre, die sie jetzt haben. Aber mit der Kamera ausdrü­cken und anderen mittei­len, was ich gefun­den und empfun­den habe, das wollte ich unbedingt. Dabei die Hoffnung, dass Empathie verbrei­tet werden kann und dass damit die Erde bewohn­ba­rer wird.

Februar 2016, Flüchtlingslager Dunkerque