Die Arbeiten der konzeptuellen Fotoreihe On the vagueness of memory bewegen sich im Raum der Visualisierung von Erinnerungsprozessen. Genauer, mit der ihnen inneliegenden Fehlerhaftigkeit, Unschärfe, Täuschung oder ihrem vollständigen Schwinden. Die hier gezeigten Fotografien bestehen aus Diptychen, zwei miteinander kommunizierenden Bildern. Teile der Arbeiten sind formal stark reduziert, fast typologisch, an Dokumentationen von Artefakten erinnernd. Diese sind metaphorisch zu verstehende Gegenstände mit einem symbolischen Bezug zu Erinnerungen oder deren Fehlerhaftigkeit: Sei es der Dorn der Vergangenheit in der Fußsohle, das Zerren und Ziehen an der Kleidung, dessen Ursache im Dunkeln verbleibt oder der Vorhang, der als Bildelement für die Verdeckung oder die Verschleierung des Verborgenen steht. Der leere Diarahmen, der unlesbare Text eines Buches, die kaum mehr erkennbaren Erinnerungsbilder alter Familienalben, die gesammelten Briefe ohne Adresse, die Unschärfe von Erinnerungsbildern sind alles Elemente, die der Visualisierung dieser fehlerhaften Erinnerungsprozesse dienen. Diese stehen in Bezug zu Bildern von sich berührenden oder gerade nicht berührenden Körpern und verweisen auf die Dynamik der Erinnerungsprozesse in unserer interpersonellen Interaktion. Sie laden zu Assoziationen und betrachterabhängigen Gedanken ein. Es ist ihre Intention anhand dieser Bilder und Metaphern bei dem Betrachter individuelle Erinnerungen hervorzurufen und gleichzeitig diese Rezeption wieder in Frage zu stellen.
Die Arbeiten der konzeptuellen Fotoreihe On the vagueness of memory bewegen sich im Raum der Visualisierung von Erinnerungsprozessen. Genauer, mit der ihnen inneliegenden Fehlerhaftigkeit, Unschärfe, Täuschung oder ihrem vollständigen Schwinden. Die hier gezeigten Fotografien bestehen aus Diptychen, zwei miteinander kommunizierenden Bildern. Teile der Arbeiten sind formal stark reduziert, fast typologisch, an Dokumentationen von Artefakten erinnernd. Diese sind metaphorisch zu verstehende Gegenstände mit einem symbolischen Bezug zu Erinnerungen oder deren Fehlerhaftigkeit: Sei es der Dorn der Vergangenheit in der Fußsohle, das Zerren und Ziehen an der Kleidung, dessen Ursache im Dunkeln verbleibt oder der Vorhang, der als Bildelement für die Verdeckung oder die Verschleierung des Verborgenen steht. Der leere Diarahmen, der unlesbare Text eines Buches, die kaum mehr erkennbaren Erinnerungsbilder alter Familienalben, die gesammelten Briefe ohne Adresse, die Unschärfe von Erinnerungsbildern sind alles Elemente, die der Visualisierung dieser fehlerhaften Erinnerungsprozesse dienen. Diese stehen in Bezug zu Bildern von sich berührenden oder gerade nicht berührenden Körpern und verweisen auf die Dynamik der Erinnerungsprozesse in unserer interpersonellen Interaktion. Sie laden zu Assoziationen und betrachterabhängigen Gedanken ein. Es ist ihre Intention anhand dieser Bilder und Metaphern bei dem Betrachter individuelle Erinnerungen hervorzurufen und gleichzeitig diese Rezeption wieder in Frage zu stellen.