Über uns

Mit Neue Fotografie bieten wir ein Forum zu aktuel­len Diskursen des Mediums Fotografie im Kontext der bilden­den Kunst.

In Halbjahresklassen zu wechseln­den Themen betreuen wir indivi­du­elle fotogra­fi­sche Projekte auf Grundlage künst­le­ri­scher Bildbesprechung und Vermittlung kunst­ge­schicht­li­cher medien­über­grei­fen­der Zusammenhänge.
Zusätzlich bieten wir Workshops zur digita­len Bildbearbeitung, Buchgestaltung und Buchbindung an.

Internationale Künstlerinnen und Künstler laden wir zu Gastbeiträgen auf dieser Website oder zur persön­li­chen Begegnung im Rahmen unseres Buchsalons ein.

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Dozent*innen:

Hannes Norberg studierte Fotografie und Typografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Für seine bildne­ri­schen Arbeiten konstru­iert er im Studio eigens für die Perspektive der Kamera archi­tek­to­ni­sche Modelle und landschaft­lich anmutende Situationen aus einfachs­ten Materialien. Regelmäßige Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland, Aufenthaltsstipendien für Paris, New York, Florenz, Xiamen/​Quanzhou, São Paulo und Seoul. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Villa Romana-Preis, 2021 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds. Seit 2008 lehrt er künst­le­ri­sche Fotografie an diver­sen Hochschulen. www.hannesnorberg.de

Thyra Schmidt studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Dörte Eißfeldt und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff. Ausgehend von einer fotogra­fi­schen Sichtweise konzi­piert sie medien­über­grei­fende Arbeiten und Installationen für Innen- und Außenräume. Die Basis bilden selbst­ver­fasste Texte, welche als bild- und raumer­zeu­gende Elemente in Kombination mit fotogra­fi­schen und filmi­schen Techniken in unter­schied­li­chen Formen umgesetzt werden. Ihre Arbeiten werden in Ausstellungen im In- und Ausland präsen­tiert. Sie erhielt zahlrei­che Stipendien. Des Weiteren ist sie kolla­bo­ra­tiv in diver­sen Ausstellungs- und Publikationsprojekten tätig. www.thyraschmidt.de

Lai Ping So studierte Visual Arts an der Hongkong Baptist University und machte anschlies­send ihren Master in Typografie an der Hochschule Mainz. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Gestalten von Büchern und der handwerk­li­chen Produktion von Printmedien. Seit 2020 unter­stützt sie unser Programm mit ihren umfang­rei­chen Kenntnissen in allen Fragen zu Schrift, Buchgestaltung und Buchbindung. Lai Ping So leitet seit 2011 ein Studio für grafi­sche Produktion in Hongkong, seit 2017 auch in Düsseldorf. www.mmmmor.com

 


 

Künstler*innen Buchsalon:

Bernhard Fuchs war der Gastkünstler unseres ersten Buchsalons. Er studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und bei Timm Rautert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ausgangspunkt seiner langjäh­ri­gen, fotogra­fi­schen Serien ist meist seine Herkunftsgegend in Oberösterreich. Seine Fotografien wurden in zahlrei­chen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. im Museum Ludwig Köln, im Folkwang Museum Essen, im Sprengel Museum Hannover, im Museum Quadrat in Bottrop und im Lentos Kunstmuseum Linz. Publiziert wurden seine Arbeiten in mehre­ren Büchern im Verlag Koenig Books London (Portraits, Autos, Straßen und Wege, Höfe, Waldungen, Lot, Mühl). www.bernhard-fuchs.net

Jitka Hanzlová war die Gastkünstlerin unseres zweiten Buchsalons. Die gebür­tige Tschechin floh 1982 nach Deutschland und studierte von 1987 bis 1994 Fotografie an der Universität Essen. Nachdem sie acht Jahre im Exil gelebt hatte, konnte sie 1990 erstmals wieder in ihre Heimat zurück reisen. Ihre Exil-Erfahrungen sind prägend für ihr künst­le­ri­sches Schaffen. Jitka Hanzlovás fotogra­fi­sche Arbeiten wurden mehrfach mit Preisen ausge­zeich­net und in zahlrei­chen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. in den Deichtorhallen Hamburg, im Fotomuseum Winterthur, im Stedelijk Museum Amsterdam und im Museum Folkwang Essen. Sie unter­rich­tete als Gastprofessorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie an der Züricher Hochschule der Künste. www.jitkahanzlova.com

Albrecht FuchsGastkünstler unseres dritten Buchsalons, Studium an der Folkwang Universität der Künste, ist ein Porträtist, der mit Fotografie arbei­tet. Seine Methode respekt­vol­ler Distanz und liebe­vol­ler Empathie führt in seinen Bildern zu einer merkwür­di­gen Spannung, trotz aller Ausgewogenheit und Ruhe in den Bildern. Mit seinen Porträts von Martin Kippenberger, Mike Kelley, Paul McCarthy, John Baldessari, Wolfgang Tillmans, Bruno Brunnet, Isabella Rosselini, Joschka Fischer, Ennio Morricone, um nur einige der Prominenteren zu nennen, ist Albrecht Fuchs unser ständi­ger Begleiter in Magazinen wie art, Monopol oder auch in Zeitungen wie der Süddeutschen oder der FAZ. (Textauszug: Snoeck Verlag) www.albrechtfuchs.com

Laurenz BergesGastkünstler unseres vierten Buchsalons, studierte u.a. bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und war Assistent der Fotografin Evelyn Hofer in New York. Mehrere Publikationen verschie­de­ner fotogra­fi­scher Serien wurden bei Schirmer/​Mosel in München verlegt; anläss­lich seiner Einzelausstellung im Joseph Albers Museum Quadrat Bottrop erschien in 2020 sein neues­tes Buch Duisburg bei Koenig Books, London. Seine Sujets findet er in „urbanis­ti­schen Grauzonen: Es sind Details aus verlas­se­nen Wohnungen, geräum­ten Häusern und verwil­der­ten Gärten, die ihn inter­es­sie­ren und die er zum Gegenstand einer poeti­schen, dabei streng dokumen­ta­ri­schen Bildgestaltung macht.“ (Textauszug: Schirmer/​Mosel Verlag) www.laurenzberges.de

 


 

Künstler*innen Bildbeiträge:

Nathalie Bertrams ist eine deutsche Fotojournalistin, die überwie­gend in Afrika arbei­tet und in Brüssel lebt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem veröf­fent­licht von The Guardian, Süddeutsche Zeitung, New Internationalist, Al Jazeera, Sunday Times Ireland, Der Standard, The Wall Street Journal, BBC, La Corriere della Sera, The Telegraph. Sie hat zahlrei­che Auszeichnungen erhal­ten u.a. den Lorenzo-Natali-Preis für Journalismus (2015) und Förderungen von Free Press Unlimited (2018), dem Pulitzer Center on Crisis Reporting (2017) und der Stiftung Kunstfonds (2017). Ihr Studium absol­vierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, am San Francisco Art Institute in den USA und an der Akademie Beeldende Kunsten Maastricht in den Niederlanden. www.nathaliebertrams.de

Natascha Borowsky studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. In ihren künst­le­ri­schen Arbeiten setzt sie sich vor allem mit den Grenzbereichen von Natur und Kultur ausein­an­der. In fotogra­fi­schen Serien unter­sucht sie dabei auch Möglichkeiten der Bildwahrnehmung. Ihre Arbeiten werden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und wurden mehrfach durch Residenzstipendien, u. a. durch die Kunststiftung NRW und das Goethe-Institut geför­dert. Ihre Werke sind in öffent­li­chen Sammlungen wie der Photographischen Sammlung/​SK Stiftung Kultur in Köln, der Sammlung der Stiftung Nantesbuch und der Sammlung des Museum Kunstpalast Düsseldorf vertre­ten. Im Winter 2017 erschien im Salon Verlag ihr Künstlerbuch khadiwww.nataschaborowsky.de

Marie Bovo, geboren in Südspanien, studierte Kunst und Literatur in Frankreich an der Universität Aix-Marseille. Sie lebt und arbei­tet in Marseille. 2016 war sie nominiert für den Infinity Award of Photography in New York. Die südlän­di­sche Kultur Marseilles mit einer hohen Einwanderungsbevölkerung haben die Künstlerin beein­flusst. So ist es ihr Interesse, einen Raum für die Gemeinschaft in unwirt­li­chen Stadtlandschaften zu gestal­ten: „Die tägli­chen Enteignungen des Lebens sind eine ständige Präsenz in meiner Arbeit. Im Laufe der verschie­de­nen Serien baue ich eine vorläu­fige Erzählung über das Leben der Minderheiten-Gemeinschaften meiner Stadt auf.« www.kamelmennour.com

Monika Brandmeier studierte an der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Erich Reusch. Ihr Werk umfasst vor allem dreidi­men­sio­nale Arbeiten und Zeichnungen, aber auch gelegent­lich Fotografien und selten Videoarbeiten. In diesen objek­tiv-basier­ten Arbeiten geht es ihr fast immer um die Besonderheit der fotoper­spek­ti­vi­schen Betrachtung und das Phänomen des Bildausschnitts oder des Bildhorizonts. Die Motive ihrer Arbeiten speisen sich zumeist aus diesen media­len Selbstverständlichkeiten. Monika Brandmeier lebt in Berlin und Dresden und lehrt Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. www.monikabrandmeier.de

Christine Erhard studierte bei Prof. Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten thema­ti­sie­ren die Konstruktion des fotogra­fi­schen Bildes und seiner vielschich­ti­gen Lesbarkeit. In komple­xen Beziehungen zwischen einzig für den Kamerablick konzi­pier­ten räumli­chen Konstellationen und fotogra­fi­schen Abbildern sucht die Künstlerin nach Verfahren, verschie­dene, die Wahrnehmung bestim­mende Realitätsebenen zusam­men­zu­brin­gen. Sie betrach­tet dabei die Möglichkeiten und Auswirkungen von Reproduktion und Rekonstruktion. Ihr Werk wird in Museen, Galerien und anderen Institutionen im In- und Ausland gezeigt und wurde durch zahlrei­che Stipendien und inter­na­tio­nale Arbeitsaufenthalte geför­dert. www.christineerhard.de

Ingeborg Gerdes (1938−2020), in Merseburg geboren, wanderte 1965 in die Vereinigte Staaten aus; erst nach Philadelphia, dann 1967 nach San Francisco, wo sie 1970 den Master of Fine Arts am San Francisco Art Institute absol­vierte. Seit den 70er Jahren ist ihr Werk in zahlrei­chen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie öffent­li­chen Sammlungen vertre­ten, darun­ter das San Francisco Museum of Modern Art, das Norton Simon Museum, Pasadena, und die Bibliothèque Nationale, Paris. Sie lehrte 1981–2006 an der University of California, Santa Cruz, wo sie eine neue Generation von Künstlern und Fotografen stark prägte. Ingeborg Gerdes starb am 20.6.2020 im Alter von 82 Jahren in Emeryville, Kalifornien. www.ingeborggerdes.com

Owen Gump kam 2003 als DAAD-Stipendiat aus Kalifornien nach Deutschland, wo er Fotografie und Typografie an der Kunstakademie Düsseldorf studierte. 2008 absol­vierte er sein Fotografiestudium bei Peter Piller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seine Arbeiten beschäf­ti­gen sich mit landschaft­li­chen Veränderungen und kultu­rel­lem Strukturwandel, vor allem im US-ameri­ka­ni­schen Westen. 2010 erhielt er den Chargesheimer-Preis für Medienkunst der Stadt Köln, sowie 2015 den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung. Seine Werke werden regel­mä­ßig in Deutschland und den Vereinigten Staaten ausge­stellt, zuletzt im Joslyn Museum of Art, Omaha, und im Museum Morsbroich, Leverkusen. Er lebt und arbei­tet in Nord-Kalifornien in der Nähe von San Francisco. www.owengump.com

Tobias Hantmann studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und der Hochschule der Künste Berlin. Er lehrt seit 2015 als Gastprofessor an der Kunstakademie Münster. Sein Werk umfasst Malerei, Fotografie und Arbeiten in verschie­de­nen Materialien und deren Inszenierung im Raum. Tobias Hantmann stellte aus u.a. im Oldenburger Kunstverein, im Museum of Contemporary Art in Zagreb, in der Ehem. Reichsabtei Kornelimünster in Aachen, dem Nassauischen Kunstverein in Wiesbaden, dem Museum Morsbroich in Leverkusen und bei der Mediation Biennale in Poznan, Polen. www.galerie-kugler.at

Denise Lasagni lebt seit vielen Jahren in Marseille und in Cotonou, Benin. Das Wesen ihrer komple­xen und medien­über­grei­fen­den Arbeit unter­sucht Konzepte, die ein globa­les Verständnis von Identitätsbegrifflichkeit entwi­ckeln (inaugu­ral identi­ties). Sie initi­iert ephemere Bezüge, die in poeti­sier­ten Denkräumen an der Schnittstelle von Evidenz und Unbewusstheit oszil­lie­ren. Der Fundus dieser Kontextualisierung erfin­det sich fortlau­fend aus dem Leben zwischen den Kontinenten, aus dem weder hier noch dort. 2017 organi­sierte sie Passant souvi­ens-toi, dit Sœurette in Cotonou, der Beginn einer in Zukunft vermehr­ten Kunstpraxis vor Ort. Sie studierte bei Christian Megert an der Kunstakademie Düsseldorf und Graphik Design an der Schule für Gestaltung in Basel. www.deniselasagni.com

Thomas Neumann studierte Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher und Thomas Ruff, dessen Meisterschüler er 2004 wurde. In vielen Arbeiten beschäf­tigt er sich mit den utopi­schen Ideen der ehema­li­gen sozia­lis­ti­schen Gesellschaften und hinter­fragt dabei auch die Nutzung von Fotografie damals und heute. Durch einen zweijäh­ri­gen Aufenthalt in Tokio lernte er die japani­sche Kultur kennen – seit 2009 sind in diesem Kontext einige Werkreihen entstan­den. Thomas Neumanns Fotografien und Installationen werden regel­mä­ßig inter­na­tio­nal in Museen und Galerien ausge­stellt. Seine Arbeiten sind zudem in vielen Katalogen und Künstlerbüchern publi­ziert, wie in Pictures from Utopia, Märztage und The Japanese Series. www.neumannthomas.com

Barbara Probst studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München sowie an der Kunstakademie in Düsseldorf. Ihre Fotografien wurden in Europa und den USA vielfach ausge­stellt; Einzelausstellungen u. a. im Museum of Contemporary Photography, Chicago; National Museum of Photography, Kopenhagen; Stills Centre for Photography, Edinburgh; Madison Museum of Contemporary Art, Wisconsin, USA. Ihre Fotografien sind in zahlrei­chen öffent­li­chen Sammlungen vertre­ten, u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart; im Folkwang Museum, Essen; Museum of Fine Arts, Houston; Los Angeles County Museum of Art; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Museum of Modern Art, New York; Whitney Museum of American Art, New York; National Gallery of Canada, Ottawa; Centre Georges Pompidou, Paris; San Francisco Museum of Modern Art. Publikationen über ihre Werke sind bei Steidl, Hatje Cantz, Hartmann Books und Editions Xavier Barral erschie­nen. Barbara Probst lebt und arbei­tet in New York und München. www.barbaraprobst.net

Martina Sauter studierte nach abgeschlos­se­ner Fotografenlehre in der Klasse von Thomas Ruff an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie 2006 als Meisterschülerin abschloss. In ihren Arbeiten unter­sucht sie die Grenzen zwischen Realität und Fiktion anhand ausge­wähl­ter Filmstills, die sie als Teil eines kollek­ti­ven Gedächtnisses nutzt. Ein beson­de­res Augenmerk gilt dabei den schein­bar alltäg­li­chen Situationen, die sich bei genaue­rer Betrachtung als Konstruktionen aus verschie­de­nen Realitäten entpup­pen. Ihre Arbeiten werden regel­mä­ßig im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kontext, sowohl in Museen als auch in Galerien gezeigt. www.martinasauter.de

Nadine Schlieper und Robert Pufleb gewan­nen 2017 mit ihrem ersten gemein­sa­men Fotobuch Alternative Moons den Vienna Photo Book Award. Die Zusammenarbeit des Fotografen und der Designerin ist geprägt von der Wahrnehmung alltäg­li­cher visuel­ler Phänomene, mit denen sie atmosphä­risch verdich­tend und deutungs­of­fen das Geheimnis des Sichtbaren hinter­fra­gen. Alternative Moons, erschie­nen bei The Eriskay Connection (Breda, NL), ist inter­na­tio­nal in der Presse bespro­chen worden, darun­ter The Washington Post, Libération und de Volkskrant. www.alternative-moons.com

Berit Schneidereit studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hubert Kiecol und Andreas Gursky, bei dem sie 2017 als Meisterschülerin abschloss. Für ihre Arbeiten verwen­det sie gleich­wer­tig Techniken der analo­gen und digita­len Bilderzeugung, Schwarzweiß- sowie Farbfotografie. So entste­hen teils großfor­ma­tige, analog entwi­ckelte Hybridwerke. Ihre Arbeiten sind in der Sammlung des Deutschen Bundes und im Kunsthaus NRW Kornelimünster vertre­ten. Sie erhielt 2017 das dHCS-Atelierstipendium des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, sowie das van-Rinsum Stipendium für die Cité Internationale des Arts, Paris. www.beritschneidereit.de

Felix Schramm studierte an der Accademia di Belle Arti di Firenze in Italien und an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er als Meisterschüler von Jannis Kounellis abschloss. Es folgten danach Studienaufenthalte in Tokyo sowie in der Villa Massimo in Rom. Die Auseinandersetzung mit Raum und Körper hat zu verschie­de­nen Ansätzen in Felix Schramms bildhaue­ri­schem Werk geführt, für die er unter­schied­li­che Medien wie die instal­la­tive Raumintervention, Skulpturen und Collagen nutzt, um seine Raumformen zu generie­ren. Seine Werke wurden u.a. im San Francisco Museum of Modern Art, im Palais de Tokyo in Paris, im Kunsthaus Baselland und im Hamburger Bahnhof in Berlin ausge­stellt.  www.felixschramm.net

Helmut Schweizer studierte in Karlsruhe Malerei, Kunstgeschichte und Philosophie und arbei­tet seit den frühen sechzi­ger Jahren als Konzept- und Aktionskünstler. 1983 erhielt er das Villa Massimo-Stipendium. Es folgten zahlrei­che Publikationen und Ausstellungen /​ Ausstellungsbeteiligungen, darun­ter im Museum Ludwig in Köln, in der Bundeskunsthalle Bonn, in der Staatsgalerie Stuttgart, in der Kunsthalle Kiel. 1992 Teilnahme an der Documenta IX. Helmut Schweizer lebt und arbei­tet in Düsseldorf. www.galerie-pfab.com

Juergen Staack absol­vierte sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams, nachdem er eine Fotografenausbildung abgeschlos­sen hatte. Seine Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen der Fotografie und bezie­hen Sprache, Sound und Performance mit ein. Staacks Arbeiten sind in vielen deutschen Sammlungen vertre­ten, u.a. im Folkwang Museum Essen, in der Sammlung des Deutschen Bundes, im Museum Kunstpalast Düsseldorf und in der Sammlung des Landes NRW. 2012 wurde seine Arbeit mit dem Audi Award für den besten Nachwuchskünstler auf der Art Cologne ausge­zeich­net, 2011 erhielt er den Ars Viva-Preis sowie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf. www.juergenstaack.com

Katja Stuke und Oliver Sieber leben und arbei­ten in Düsseldorf. Sie decken ein breites Spektrum an Identitäten ab: Fotograf/​in und Künstler/​in, Kurator/​in und Initiator/​in von Ausstellungen, Gestalter/​in und Herausgeber/​in von Künstlerbüchern. Seit 2010 kuratie­ren Stuke/​Sieber die Ausstellungsreihe ANT!FOTO, zu der auch ein Magazin und die ANT!FOTO Bar gehören. Sie lehrten u.a. an der Fachhochschule Dortmund, der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Kunsthochschule Mainz. 2017 gewan­nen sie den LUMA Rencontres Book Award des Festivals Rencontres d‘Arles. 2014 wurde Oliver Siebers »Imagainary Club« als Book of the Year von der Jury des Paris Photo – Aperture Foundation PhotoBook Awards ausge­zeich­net. Seit 2005 waren sie regel­mä­ßig im Ausland tätig unter anderem in Künstlerresidenzen in Osaka, Tokyo, Paris, Chicago, Chongqing, Rotterdam, Sarajevo oder Toronto. www.boehmkobayashi.de
 

Shigeru Takato erhielt den Bachelor in Kunst an der University of Auckland, Neuseeland, danach war er für zwei Jahre Gaststudent bei Thomas Ruff an der Kunstakademie Düsseldorf, bevor er ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln abschloss. Er versteht seinen Fotoapparat als unschul­di­ges Mittel, um ein Thema für sich zu unter­su­chen. Seine Arbeiten wurden inter­na­tio­nal ausge­stellt u.a. in der National Gallery of Victoria, Melbourne; im Ullens Center for Contemporary Art Beijing; im Preus Museum, Horten, Norwegen; im Musée de l’Elysée, Lausanne; im Dowse Art Museum, Lower Hutt, Neuseeland; im National Museum of Modern and Contemporary Art, Seoul; im Museum Morsbroich, Leverkusen. www.shigerutakato.de

Markus Vater studierte bei Dieter Krieg und Alfonso Hüppi an der Kunstakademie Düsseldorf. 1998 Umzug nach London. 2000 Abschluss am Royal College of Art. Mitbegründer der Künstlergruppe hobby­po­p­mu­seum. 2003 Villa Romana-Preisträger. Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen u.a. im Kunstmuseum Bonn, im Museum Kunstpalast Düsseldorf, im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen und der Royal Academy in London. Seine künst­le­ri­sche Arbeit bewegt sich zwischen den verschie­de­nen Medien Zeichnung, Animation, Malerei und Fotografie. Er lehrte als Dozent am Royal College of Art in London, als Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und als Gastprofessor an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe. www.markusvater.com

Christoph Westermeier studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams sowie bei de Ateliers, Amsterdam. Seine Arbeiten wurden ausge­zeich­net u.a. mit dem Förderpreis NRW und dem Peter Mertes Stipendium Kunstverein Bonn und ausge­stellt u.a. im Kunstverein Düsseldorf, in der Poligon Gallery Istanbul, im Museum für Gegenwartskunst Siegen, bei Coalmine Winterthur und im Stedelijk Museum Bureau Amsterdam. www.christophwestermeier.de

Piotr Zamojski studierte Malerei in München, sowie Bildhauerei und Typografie in Düsseldorf. Seine Arbeiten haben einen evoka­ti­ven und respon­si­ven Charakter; man kann sie als Vorwände betrach­ten, als eine Einladung, dem bestimm­ten Ort gegen­über mehr Aufmerksamkeit zu schen­ken, um dem Genius Loci näher zu kommen. Dabei unter­sucht er lokale Formensprachen vor einem breite­ren histo­ri­schen, geogra­phi­schen und sozio­kul­tu­rel­len Hintergrund. Seine Werke sind oft tempo­rär, manch­mal werden sie während der Präsentationszeit sukzes­siv verän­dert. Die Wahl der Mittel reicht von Schriftenmalerei, Fotografie, Film, Ton bis zu bildhaue­ri­schen Verfahren. In einigen Arbeiten hat er sich mit Ort- und zeitspe­zi­fi­schen Sprachphänomenen befasst. In dem aktuel­len, noch nicht reali­sier­ten Projekt Traverses werden drei sprach­li­che Stränge zu einer vielstim­mi­gen Mélange verknüpft. Piotr Zamojski arbei­tet meist auf Reisen, lebt in Düsseldorf und Marseille. www.piotrzamojski.de