Über uns

Mit Neue Fotografie bieten wir ein Forum zu aktuel­len Diskursen des Mediums Fotografie im Bereich der bilden­den Kunst.

In Halbjahresklassen zu wechseln­den Themen oder in Form von Einzelunterricht betreuen wir indivi­du­elle fotogra­fi­sche Projekte auf Grundlage einer künst­le­ri­schen Bildbesprechung und Vermittlung kunst­ge­schicht­li­cher medien­über­grei­fen­der Zusammenhänge. 

Zusätzlich laden wir Künstlerinnen und Künstler zu Gastbeiträgen auf dieser Website oder zur persön­li­chen Begegnung im Rahmen unseres Buchsalons ein.

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Dozenten:

Hannes Norberg studierte bei Christian Megert und Gerhard Merz an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine künst­le­ri­sche Arbeit setzt sich vornehm­lich mit der Wahrnehmung von Bildhaftigkeit ausein­an­der; Fragestellungen zu Modell, Abbild und Gestaltung von bildne­ri­schen Räumen sind dabei zentrale Themen. Regelmäßige Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland, Arbeitsstipendien für Paris, New York, Florenz, Xiamen, São Paulo und Seoul. 2002 Villa Romana-Preis. Die Organisation von Ausstellungen und die Gestaltung von Publikationen stellen weitere Tätigkeitsfelder dar. Seit 2008 lehrt er künst­le­ri­sche Fotografie an diver­sen Hochschulen, aktuell am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln. www.hannesnorberg.de

Thyra Schmidt studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Dörte Eißfeldt und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff. Ausgehend von einer fotogra­fi­schen Sichtweise konzi­piert sie medien­über­grei­fende Arbeiten und Installationen für Innen- und Außenräume. Die Basis bilden selbst­ver­fasste Texte, welche als bild- und raumer­zeu­gende Elemente in Kombination mit fotogra­fi­schen und filmi­schen Techniken in unter­schied­li­chen Formen umgesetzt werden. Ihre Arbeiten werden regel­mä­ßig in Ausstellungen im In- und Ausland präsen­tiert. Sie erhielt zahlrei­che Stipendien, darun­ter ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds. Des Weiteren ist sie kolla­bo­ra­tiv in diver­sen Ausstellungs- und Publikationsprojekten tätig. Zuletzt lehrte sie künst­le­ri­sche Fotografie am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln. www.thyraschmidt.de

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Gastkünstler Buchsalon:

Bernhard Fuchs war der Gastkünstler unseres ersten Buchsalons. Er studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und bei Timm Rautert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ausgangspunkt seiner langjäh­ri­gen, fotogra­fi­schen Serien ist meist seine Herkunftsgegend in Oberösterreich. Seine Fotografien wurden in zahlrei­chen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. im Museum Ludwig Köln, im Folkwang Museum Essen, im Sprengel Museum Hannover, im Museum Quadrat in Bottrop und im Lentos Kunstmuseum Linz. Publiziert wurden seine Arbeiten in mehre­ren Büchern im Verlag Koenig Books London (Portraits, Autos, Straßen und Wege, Höfe, Waldungen). www.bernhard-fuchs.net

Jitka Hanzlová war die Gastkünstlerin unseres zweiten Buchsalons. Die gebür­tige Tschechin floh 1982 nach Deutschland und studierte von 1987 bis 1994 Fotografie an der Universität Essen. Nachdem sie acht Jahre im Exil gelebt hatte, konnte sie 1990 erstmals wieder in ihre Heimat zurück reisen. Ihre Exil-Erfahrungen sind prägend für ihr künst­le­ri­sches Schaffen. Jitka Hanzlovás fotogra­fi­sche Arbeiten wurden mehrfach mit Preisen ausge­zeich­net und in zahlrei­chen Einzelausstellungen gezeigt, u.a. in den Deichtorhallen Hamburg, im Fotomuseum Winterthur, im Stedelijk Museum Amsterdam und im Museum Folkwang Essen. Sie unter­rich­tete als Gastprofessorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie an der Züricher Hochschule der Künste. www.jitkahanzlova.com

Albrecht Fuchs war der Gastkünstler unseres dritten Buchsalons. 1964 in Bielefeld geboren, Studium an der Folkwang Universität der Künste, ist ein Porträtist, der mit Fotografie arbei­tet. Seine Methode respekt­vol­ler Distanz und liebe­vol­ler Empathie führt in seinen Bildern zu einer merkwür­di­gen Spannung, trotz aller Ausgewogenheit und Ruhe in den Bildern. Mit seinen Porträts von Martin Kippenberger, Mike Kelley, Paul McCarthy, John Baldessari, Wolfgang Tillmans, Bruno Brunnet, Isabella Rosselini, Joschka Fischer, Ennio Morricone, um nur einige der promi­nen­te­ren zu nennen, ist Albrecht Fuchs unser ständi­ger Begleiter in Magazinen wie art, Monopol oder auch in Zeitungen wie der Süddeutschen oder der FAZ. (Textauszug: Snoeck Verlag) www.albrechtfuchs.com

Laurenz Berges war der Gastkünstler unseres vierten Buchsalons. Er studierte u.a. bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und war Assistent der Fotografin Evelyn Hofer in New York. Mehrere Publikationen verschie­de­ner fotogra­fi­scher Serien wurden bei Schirmer/​Mosel in München verlegt; anläss­lich seiner Einzelausstellung im Museum für Photographie Braunschweig erschien in 2019 sein neustes Buch Cloppenburg bei Koenig Books, London. Seine Sujets findet er in „urbanis­ti­schen Grauzonen: Es sind Details aus verlas­se­nen Wohnungen, geräum­ten Häusern und verwil­der­ten Gärten, die ihn inter­es­sie­ren und die er zum Gegenstand einer poeti­schen, dabei streng dokumen­ta­ri­schen Bildgestaltung macht.“ (Textauszug: Schirmer/​Mosel Verlag) www.laurenzberges.de

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Gastkünstler Beiträge:

Nathalie Bertrams ist eine deutsche Fotojournalistin, die überwie­gend in Afrika arbei­tet und in Brüssel lebt. Ihre Arbeiten wurden unter anderem veröf­fent­licht von The Guardian, Süddeutsche Zeitung, New Internationalist, Al Jazeera, Sunday Times Ireland, Der Standard, The Wall Street Journal, BBC, La Corriere della Sera, The Telegraph. Sie hat zahlrei­che Auszeichnungen erhal­ten u.a. den Lorenzo-Natali-Preis für Journalismus (2015) und Förderungen von Free Press Unlimited (2018), dem Pulitzer Center on Crisis Reporting (2017) und der Stiftung Kunstfonds (2017). Ihr Studium absol­vierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, am San Francisco Art Institute in den USA und an der Akademie Beeldende Kunsten Maastricht in den Niederlanden. www.nathaliebertrams.de

Natascha Borowsky studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. In ihren künst­le­ri­schen Arbeiten setzt sie sich vor allem mit den Grenzbereichen von Natur und Kultur ausein­an­der. In fotogra­fi­schen Serien unter­sucht sie dabei auch Möglichkeiten der Bildwahrnehmung. Ihre Arbeiten werden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und wurden mehrfach durch Residenzstipendien, u. a. durch die Kunststiftung NRW und das Goethe-Institut geför­dert. Ihre Werke sind in öffent­li­chen Sammlungen wie der Photographischen Sammlung/​SK Stiftung Kultur in Köln, der Sammlung der Stiftung Nantesbuch und der Sammlung des Museum Kunstpalast Düsseldorf vertre­ten. Im Winter 2017 erschien im Salon Verlag ihr Künstlerbuch khadiwww.nataschaborowsky.de

Marie Bovo, geboren in Südspanien, studierte Kunst und Literatur in Frankreich an der Universität Aix-Marseille. Sie lebt und arbei­tet in Marseille. In 2016 war sie nominiert für den Infinity Award of Photography in New York. Die südlän­di­sche Kultur Marseilles mit einer hohen Einwanderungsbevölkerung haben die Künstlerin beein­flusst. So ist es ihr Interesse, einen Raum für die Gemeinschaft in unwirt­li­chen Stadtlandschaften zu gestal­ten: „Die tägli­chen Enteignungen des Lebens sind eine ständige Präsenz in meiner Arbeit. Im Laufe der verschie­de­nen Serien baue ich eine vorläu­fige Erzählung über das Leben der Minderheiten-Gemeinschaften meiner Stadt auf.«

Christine Erhard studierte bei Prof. Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten thema­ti­sie­ren die Konstruktion des fotogra­fi­schen Bildes und seiner vielschich­ti­gen Lesbarkeit. In komple­xen Beziehungen zwischen einzig für den Kamerablick konzi­pier­ten räumli­chen Konstellationen und fotogra­fi­schen Abbildern sucht die Künstlerin nach Verfahren, verschie­dene, die Wahrnehmung bestim­mende Realitätsebenen zusam­men­zu­brin­gen. Sie betrach­tet dabei die Möglichkeiten und Auswirkungen von Reproduktion und Rekonstruktion. Ihr Werk wird in Museen, Galerien und anderen Institutionen im In- und Ausland gezeigt und wurde durch zahlrei­che Stipendien und inter­na­tio­nale Arbeitsaufenthalte geför­dert. www.christineerhard.de

Tobias Hantmann studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und der Hochschule der Künste Berlin. Er lehrt seit 2015 als Gastprofessor an der Kunstakademie Münster. Sein Werk umfasst Malerei, Fotografie und Arbeiten in verschie­de­nen Materialien und deren Inszenierung im Raum. Tobias Hantmann stellte aus u.a. im Oldenburger Kunstverein, im Museum of Contemporary Art in Zagreb, in der Ehem. Reichsabtei Kornelimünster in Aachen, dem Nassauischen Kunstverein in Wiesbaden, dem Museum Morsbroich in Leverkusen und bei der Mediation Biennale in Poznan, Polen.

Denise Lasagni lebt seit vielen Jahren in Marseille und in Cotonou, Benin. Das Wesen ihrer komple­xen und medien­über­grei­fen­den Arbeit unter­sucht Konzepte, die ein globa­les Verständnis von Identitätsbegrifflichkeit entwi­ckeln (inaugu­ral identi­ties). Sie initi­iert ephemere Bezüge, die in poeti­sier­ten Denkräumen an der Schnittstelle von Evidenz und Unbewusstheit oszil­lie­ren. Der Fundus dieser Kontextualisierung erfin­det sich fortlau­fend aus dem Leben zwischen den Kontinenten, aus dem weder hier noch dort. 2017 organi­sierte sie Passant souvi­ens-toi, dit Sœurette in Cotonou, der Beginn einer in Zukunft vermehr­ten Kunstpraxis vor Ort. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Christian Megert und Graphik Design an der Schule für Gestaltung in Basel.  www.deniselasagni.com

Thomas Neumann studierte Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher und Thomas Ruff, dessen Meisterschüler er 2004 wurde. In vielen Arbeiten beschäf­tigt er sich mit den utopi­schen Ideen der ehema­li­gen sozia­lis­ti­schen Gesellschaften und hinter­fragt dabei auch die Nutzung von Fotografie damals und heute. Durch einen zweijäh­ri­gen Aufenthalt in Tokio lernte er die japani­sche Kultur kennen – seit 2009 sind in diesem Kontext einige Werkreihen entstan­den. Thomas Neumanns Fotografien und Installationen werden regel­mä­ßig inter­na­tio­nal in Museen und Galerien ausge­stellt. Seine Arbeiten sind zudem in vielen Katalogen und Künstlerbüchern publi­ziert, wie in Pictures from Utopia, Märztage und The Japanese Series. www.neumannthomas.com

Nadine Schlieper und Robert Pufleb gewan­nen 2017 mit ihrem ersten gemein­sa­men Fotobuch Alternative Moons den Vienna Photo Book Award. Die Zusammenarbeit des Fotografen und der Designerin ist geprägt von der Wahrnehmung alltäg­li­cher visuel­ler Phänomene, mit denen sie atmosphä­risch verdich­tend und deutungs­of­fen das Geheimnis des Sichtbaren hinter­fra­gen. Alternative Moons, erschie­nen bei The Eriskay Connection (Breda, NL), ist inter­na­tio­nal in der Presse bespro­chen worden, darun­ter The Washington Post, Libération und de Volkskrant. www.alternative-moons.com

Berit Schneidereit studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hubert Kiecol und Andreas Gursky, bei dem sie 2017 als Meisterschülerin abschloss. Für ihre Arbeiten verwen­det sie gleich­wer­tig Techniken der analo­gen und digita­len Bilderzeugung, Schwarzweiß- sowie Farbfotografie. So entste­hen teils großfor­ma­tige, analog entwi­ckelte Hybridwerke. Ihre Arbeiten sind in der Sammlung des Deutschen Bundes und im Kunsthaus NRW Kornelimünster vertre­ten. Sie erhielt 2017 das dHCS-Atelierstipendium des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, sowie das van-Rinsum Stipendium für die Cité Internationale des Arts, Paris.  www.beritschneidereit.de

Felix Schramm studierte an der Accademia di Belle Arti di Firenze in Italien und an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er als Meisterschüler von Jannis Kounellis abschloss. Es folgten danach Studienaufenthalte in Tokyo sowie in der Villa Massimo in Rom. Die Auseinandersetzung mit Raum und Körper hat zu verschie­de­nen Ansätzen in Felix Schramms bildhaue­ri­schem Werk geführt, für die er unter­schied­li­che Medien wie die instal­la­tive Raumintervention, Skulpturen und Collagen nutzt, um seine Raumformen zu generie­ren. Seine Werke wurden u.a. im San Francisco Museum of Modern Art, im Palais de Tokyo in Paris, im Kunsthaus Baselland und im Hamburger Bahnhof in Berlin ausge­stellt.  www.felixschramm.net

Juergen Staack absol­vierte sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff, nachdem er eine Fotografenausbildung abgeschlos­sen hatte. Seine Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen der Fotografie und bezie­hen Sprache, Sound und Performance mit ein. Staacks Arbeiten sind in vielen deutschen Sammlungen vertre­ten, u.a. im Folkwang Museum Essen, in der Sammlung des Deutschen Bundes, im Museum Kunstpalast Düsseldorf und in der Sammlung des Landes NRW. 2012 wurde seine Arbeit mit dem Audi Award für den besten Nachwuchskünstler auf der Art Cologne ausge­zeich­net, 2011 erhielt er den Ars Viva-Preis sowie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf. www.juergenstaack.com

Christoph Westermeier studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams sowie bei de Ateliers, Amsterdam. Seine Arbeiten wurden ausge­zeich­net u.a. mit dem Förderpreis NRW und dem Peter Mertes Stipendium Kunstverein Bonn und ausge­stellt u.a. im Kunstverein Düsseldorf, in der Poligon Gallery Istanbul, im Museum für Gegenwartskunst Siegen, bei Coalmine Winterthur und im Stedelijk Museum Bureau Amsterdam. www.christophwestermeier.de